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Oralchirurgie

Zahn- bzw. Oralchirurgische Eingriffe sind ein sensibles Thema, denn die meisten Menschen machen sich vor einer Operation Sorgen. Wir sind mit diesen Gefühlen vertraut. Aus unserer Erfahrung wissen wir jedoch, dass eine konsequente und umfassende Aufklärung und Beratung bereits hilft, Ängste und Sorgen abzubauen. Zudem ist die Zahnchirurgie in den vergangenen Jahren dank fortschrittlicher Methoden und minimalinvasiver Techniken, die mit so wenigen Schnitten wie möglich auskommen, deutlich gewebeschonender und schmerzärmer geworden. Das 3D-Röntgen mit DVT bietet zum Beispiel entscheidende Vorteile und ermöglicht eine exaktere Diagnostik.

Zusätzlich zu der Versorgung mit Zahnimplantaten und Knochenaufbau führen die folgenden oralchirurgischen Behandlungen durch:

Oralchirurgie

Die Zahlen der letzten Mundgesundheitsstudie zeigen deutlich: Kariestherapien und insbesondere Wurzelbehandlungen erhalten heute Zähne bei Erwachsenen, die vor einigen Jahren noch entfernt werden mussten. Daher ist die häufigste Zahnentfernung, die wir vornehmen, die der Weisheitszähne – vornehmlich bei jugendlichen Patienten. Weisheitszähne können bei vielen Menschen ein Leben lang im Mund verbleiben – vorausgesetzt, sie wachsen gerade und problemlos heraus. Bei manchen jedoch verschieben sie die übrigen Zähne, lösen unter Umständen Kieferentzündungen aus oder beschädigen die Zahnwurzeln der angrenzenden Zähne. Dann ist eine Entfernung empfehlenswert, wobei in der Regel eine örtliche Betäubung ausreicht.

Die Wurzelspitzenresektion ist die letzte Maßnahme, einen stark erkrankten Zahn noch erhalten zu können. In der Regel empfehlen wir sie, wenn eine Wurzelkanalbehandlung nicht den gewünschten Erfolg gezeigt hat.

Unter Umständen hat sich eine Entzündung in die Wurzelspitze und das Kieferknochengewebe ausgedehnt. Häufig bereitet dies keine Schmerzen, der entzündete Bereich ist aber auf dem Röntgenbild sichtbar. Mit einem Zugang seitlich durch den Kieferknochen wird die Wurzelspitze abgetrennt und der gekappte Wurzelkanal, falls notwendig, verschlossen. Das entzündete Gewebe im Kieferknochen wird ebenso beseitigt.

Freiliegende Zahnhälse empfinden die meisten nicht nur als unästhetisch, sie können auch dazu führen, dass die Zähne bei heißen oder kalten Speisen schmerzen. Zahnfleischtransplantationen sorgen in der Regel dafür, dass die Zähne nicht mehr so empfindlich reagieren und das Zahnfleisch optisch ansprechend aussieht:

  • Beim Gingivatransplantat beispielweise entnehmen wir Bindegewebe aus der Gaumen- oder Wangenschleimhaut und decken damit die freiliegenden Stellen ab
  • Beim freien Schleimhauttransplantat werden die freiliegenden Stellen durch Gewebe meist aus der Gaumen-, seltener aus der Wangenregion ersetzt.

Sie haben zu einer Behandlung Fragen? Wir beantworten Sie Ihnen gern, sprechen Sie uns beim nächsten Mal in der Praxis darauf an.